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Baumriesen und andere Außerzeitliche
27.05.2020 17:49

Nein, ich habe mich nicht verschrieben! Das soll Außerzeitliche heißen, nicht Außerirdische. Die heben wir uns für später auf. Erstmal treiben wir uns noch bei bzw. unter den Großen Alten herum. Unser Baumbuchprojekt schreitet voran, besser gesagt, es ist fast fertig. Zumindest der erste Teil davon. So wie ich uns kenne, werden wir nicht aufhören können, nach alten Bäumen zu suchen oder sie zu besuchen und ... 

Heute waren wir bei der Eiche vom Rabenwald. 7,60 m Stammumfang, 30 m hoch, etwa 350 Jahre alt. Hinzukommen war das blanke Abenteuer, zumindest, wenn man wie wir von der Seite kommt, von der aus kein Weg hinführt. Dann schlägt man sich durchs Unterholz auf Wildschweinpfaden, pflügt durch hüfthohes Gras (bei der Fufi zumindest, ich hab vor lauter Grün gar nichts anderes mehr gesehen) und steht dann unvermittelt vor so einem großen Baum! Allein das hatte schon seine Besonderheit. Wir hätten es auch einfacher haben können... wollten wir aber nicht, denn einfach kann ja jeder. Speziell wurde es dann, als wir die Eiche nach ausgiebigier Fotografiererei verließen. Von da an verfolgten uns hartnäckig zwei Raben. Egal, wo wir gingen, sie blieben immer in Sicht-, und vor allen Dingen in Hörweite. Ob sie über uns gemeckert oder sich über uns lustig gemacht haben, konnte ich nicht rausfinden. Ich sprech ja kein rabisch. Aber seltsam waren die beiden schon. Hugin und Munin, Odins Raben etwa? Hätte was, die Vorstellung. Oder? 

Die Eiche steht am Waldrand gegenüber des kleinen Ortes Stadlhof im Lkr. Neumarkt i.d.Opf. 

Ab ans Wasser!
Zigeunerloch

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