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Brauchen Geister ein Alibi?
24.09.2019 18:11

Das hat am Anfang nicht so ganz gut ausgesehen. Wir kommen zur Burgruine Kallmünz, die echt ein Schmuckstück ist, wie mir die Fufi vorher verraten hat und was müssen unsere tränenden Augen sehen? Ein Gerüst am Palas, Plastikplanen und ein Baustellenfahrzeug. In die andere Richtung vom fotogenen Torbogen gesehen, eine malerische Dixi-Toilette. Fast unmöglich, den wirklich schönen Torbogen zu fotografieren, ohne Baustelle oder Klo auf dem Bild zu haben. Am Ende haben wir das Problem ganz pragmatisch gelöst: wir sind auf die Mauern geklettert (man ist ja schließlich bergerfahren), haben uns bis zum Torbogen vorgearbeitet und die Fotos bekommen, die die Fufi haben wollte. Ha! Den Palas haben wir trotz Einfallsreichtums nicht betreten können. Gitterzaun, Klopfen und Hämmern ... aber ... gesehen hat man keinen Arbeiter. Nur das Auto mit offener Rücktüre ... ein Alibi, damit es nicht auffällt, dass die Arbeiter längst ... hm ... zwei Meter tiefer ... wirken? Wenn ich es mir recht überlege, die Burg ist so groß und alt, erbaut im frühen 13. Jahrhundert von den Wittelsbachern ... ob sich deren Geister so einfach stören lassen? Ich glaube nicht. :)

Wir sind den Burgensteig ein Stück gegangen, eine nette, abwechslungsreiche Runde! Und dann, am Ende noch das: Trutmeier. Ja, ich weiß, die heißen anders, Pfaue, aber ... mal ehrlich: wer erwartet denn, dass die auf einem Hausdach rumsitzen??? Ich wusste nicht mal, dass die so hoch fliegen können! Das sind Hühnervögel!!! 

 

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