14
Jan
Was Neues

Leider treffen die Corona-Regeln mittlerweile auch uns und das, obwohl wir schon grundsätzlich dort sind, wo niemand ist. Jedenfalls bremst uns dieser 15-Kilometer-Radius ziemlich aus, so dass wir uns überlegt haben, ab und an mal ein kleines Fotoshooting zu veranstalten, das ein Thema hat. Den Anfang macht das Schlittenshooting. Die Fotos dazu finden sich auf der entsprechenden Unterseite im Hauptmenü. 

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03
Dec
Winterwelt

Vor ein paar Tagen ist etwas passiert, das in Franken fast schon Seltenheitswert hat: es hat geschneit und (!!) der Schnee liegt immer noch! Kaum zu glauben! Naja okay, hier bei uns ist es etwas mickrig, mit dem Schnee, aber wenn man ein paar Meter weiter fährt, dann stapft man durch sage und schreibe mindestens 10 cm!!! Ist echt ulkig an den Pfoten! Man gewöhnt sich aber schnell dran und wenn man eine Fährte in der Nase hat, dann vergisst man das ganz. Also ich bin ein Fan von Schnee. Was man da alles an Spuren sieht! Sonst rieche ich die nur. Aber jetzt?! Es kommt einem so vor, als wäre der Wald total überbevölkert mit Rehen, Hasen, Füchsen ... oder es gibt da irgendwas umsonst. Winterbeginnverkauf von Maiskolbenplätzchen, Maronenkekse, Grashalmglühwein? Wenns bei uns keine Weihnachtsmärkte in diesem Jahr gibt, heißt ja nicht, dass es unterm Fichtenzweig im Wald nicht abgeht...? Ich muss mal mit der Fufi reden, ob wir nicht mal nachts in den Wald gehen. Vielleicht sehen wir ja was da so abläuft ... 

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Ganz klammheimlich und leise hat sich heute Nacht der Winter hereingeschlichen. Erst sah es nach dem typischen Novembergrau aus, doch auf unserer hoch geschätzten Hochfläche bei Reinwarzhofen (oberhalb Thalmässing), war der Winterzauberer dann tatsächlich am Werk. Okay, wir kennen das da oben auch in deutlich spektakuläreren Raufreifbildern, aber dafür, dass nur eine Nacht mit Kälte und Luftfeuchtigkeit zur Verfügung stand, wars schon sehr fotogen. 

Und dann haben wir doch glatt noch entdeckt, dass es außer fränkisch Kaledonien, auch ein fränkisch Nepal gibt!! Urplötzlich steht da auf der Wiese eine waschechte Jurte! Also nichts wie hin, nach fränkisch Nepal und mal eine ganz andere Luft geschnuppert! Bloß die Yaks haben gefehlt ... war aber vielleicht auch besser so ... 

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Den schönen, sonnigen Tag wollten wir unbedingt ausnutzen und so sind wir nach Markt Berolzheim gegondelt, die Fufi und ich. Dort gibt es ein kleines, aber feines Naturschutzgebiet, das 48. Mittelfrankens. Es liegt etwas oberhalb des Ortes am Berg. Richtig romantisch ist es da, mit weitem Blick bis zur Wülzburg. Der Wind pfeift dort hin, die Sonne hangelt sich grade mal so um die Ecke. Viele alte Obstbäume gibt es dort, da müssen wir mal hin, wenn die Bäume blühen. Das Highlight zumindest für mich sind aber die sieben großen Linden, die dort stehen. Rund 300 Jahre soll jeder Baum alt sein, also noch keine Veteranen, aber doch sehr schön und eindrucksvoll. In ihrer Mitte plätschert ein Brunnen, eine ehemalige Schaftränke und gibt ein tolles Motiv ab. Jetzt im Herbst, ist der Boden bedeckt von einem Teppich aus goldenem, bronzenen Laub, es raschelt darin herum, tausend Mäuse, denk ich mir!! Ein echtes Kleinod find ich, immer wieder einen Besuch wert!! 

 

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25
Oct
Weltenburg

Schon länger hatten wir geplant, uns den Donaudurchbruch bei Weltenburg einmal von der anderen Seite, als der üblichen anzusehen. Es war nicht so ganz einfach den zu finden, denn die schnöden Wanderwege führen irgendwie alle nicht dahin. Aber nach einer leichten Odysee durch Buchenurwald haben wir dann doch noch einen schmalen Pfad gefunden, der sich oberhalb der Felsen manchmal etwas halsbrecherisch dahin schlängelte. Wir konnten einige kolossal schöne Aussichten auf das Kloster Weltenburg, den Durchbruch und die Donau erhaschen. Fotografieren natürlich auch, sonst wären wir ja nicht da gewesen. Jedenfalls sagt die Fufi das immer: "Wenn ich nicht fotografieren kann, war ich nicht da." Unterschreib ich sofort ... 

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Da haben wir mal wieder mit etwas angefangen!! Wir sammeln den Herbst. Klingt komisch? Find ich gar nicht, wenn man bedenkt, was andere Leute so alles sammeln. Da sind wir mit unserem Herbst ja noch harmlos. Und außerdem bietet sich das momentan ja echt an. Endlich, möchte ich sagen, denn auf die Herbstfarben warten wir schon lange. Aber ich wollte ja erklären, was es mit diesem Sammeln von Herbst auf sich hat. Im Grunde ganz einfach: wir versuchen, so viele schöne Herbststimmungen wie möglich einzufangen und mit der Kamera festzuhalten. Heute waren wir mal wieder bei unseren lieben Bekannten, den alten Steinbrüchen bei Wendelstein. Die sind einfach immer einen Ausflug wert und heute haben wir sogar einen herrlich wilden Pfad entdeckt, der uns bisher unbekannt gewesen ist. Laut Handy haben wir dabei immerhin 16 Stockwerke erklommen. Von mir aus hätte das noch viel mehr sein können! Aber irgendwann gehen einem dort halt die Steinbrüche aus ... 

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09
Oct
Sammelsurium

Ich weiß nicht, ob das schon mal vorgekommen ist, dass wir vor lauter anderem Zeug nicht dazu kommen, die Fotos fertig zu machen. Unsagbar ist sowas! Eklatant und nicht zu fassen! Aber die letzten Tage war es so, deshalb gibt es heute eine Zusammenfassung der letzten Tage. 

Wir waren in Schottland, im Oberpfälzer Wald, in der Felsenwildnis und in einer Löwengrube. Sind aber unversehrt wieder rausgekommen. Okay, ganz so dramatisch wars natürlich nicht. Die Löwengrube ist ein großer Felsenkeller und eine Felsengalerie, die früher als Kegelbahn genutzt wurde. Das ganze Gelände war mal ein Steinbruch. Ihren Namen hat die Löwengrube, früher Löwengruft, von Friedrich Gottlieb von Löwenstern, der einiges für ihre Erschließung getan hat. Oberpfälzer Wald ist klar, hier waren wir im Örtchen Breitenstein bei Königstein und haben uns den Felsensteig nebst Kuhlochhöhle angeschaut. Fränkisch Kaledonien befindet sich in Wirklichkeit beim Dörfchen Bechthal mit Bechthaler Weiher und der sehr fotogenen Burgruine! 

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28
Sep
Oderteich

Heute haben wir den Oderteich mit unserer Anwesenheit beehrt. Ja, beehrt. Immerhin war dieser "Teich" von 1722 - 1891 die größte Talsperre Deutschlands. Ein altehrwürdiges Teil also, der sogar zum Unesco Weltkulturerbe erklärt wurde. 

Bei unserem Besuch war der Teich leider nur in Teilen anwesend, ziemlich wasserarm. Das macht schon ein bisschen nachdenklich! Aber die Natur rund um den "Teich" ist so grandios und schön, dass man nicht lange grübeln kann. Da gibt es das Moor, über das man auf einem Bretterpfad wandelt, da gibt es wilde Waldszenen und vieles mehr. Allmählich gewönen wir uns auch an den vom Borkenkäfer dahingerafften Fichtenwald. Ist halt die Strafe der Monokultur ... aber auch dieser Verfall hat seinen Reiz. Davon abgesehen sieht man die Größe der Natur. Inmitten des Sterbens der Fichten keimen neue, andere Bäume, die dem Borkenkäfer nicht schmecken. So entsteht das Leben, mitten im Tod. Die Zeit der Bäume ist eben eine andere, als unsre! (Klinge ich heute irgendwie philosophisch??)Davon abgesehen, waren wir in Schottland (gedanklich) oder in Irland oder Kanada - und das alles, ohne auch nur eine Pfote in ein Flugzeug oder ein anderes komisches Transportmittel zu setzen. War richtig, richtig schön heute, kann ich nur weiter empfehlen!!! 

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25
Sep
Harzwärts

Für die nächsten paar Tage haben wir unsere Zelte im Harz aufgeschlagen. Jaa, schon klar, Zelte sind es natürlich nicht, man hat ja schließlich Ansprüche. Ein nettes, kleines Ferienhaus haben wir gemietet, von da aus planen wir unsere Abenteuer.

Für heute haben wir uns das Tal der warmen Bode ausgesucht. Das ist zwar nicht unbedingt ein Geheimtipp, aber sehr schön und zu dieser Jahreszeit auch nicht überlaufen, wenn man hin und wieder mehrere Augen zudrückt. Das Tal also ist ein Schmuckstück, der Wald aber ... sehr erschreckend, das muss man schon zugeben. Auf mehr als breiter Front verabschieden sich die Fichten, Baum an Baum dahingeschieden. Andererseits hat die Szenerie etwas Düsteres, geradezu Apokalyptisches. Da sind wir dann wieder genau richtig... :)

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Heute haben wir uns mal wieder auf größere Fahrt begeben und sind in den Veldensteiner Forst geschaukelt. Dort lebt ja bekanntermaßen ein Wolfsrudel, außerdem gibt es abenteuerliche Höhlen und was weiß ich noch alles. Wir sind den Plecher Höhlenwanderweg gegangen und haben dabei ein paar sehr interessante Höhlen besucht. Eigentlich sagt man ja "befahren", aber nachdem wir keine Rollschuhe dabei hatten, sind wir einfach so reingegangen. Das Felsenloch machte den Anfang - leck mich fett, das hat ne Ausstrahlung. Zugänglich ist es nicht, was auch besser ist, denn dabei handelt es sich um eine Felsspalte, die senkrecht nach unten abfällt. Zudem ... war es in sehr früher Zeit ein Begräbnisplatz. Nicht weniger als die Knochen von 49 Leuten haben sie da rausgefischt. Dass es an einem solchen Ort nicht ganz geheuer ist, muss klar sein. Wir haben da einen sehr seltsamen Schatten gesehen, die Ahnung von jemandem der dort herum lief, ein Knacken im Wald - keine Spur sonst ... das war schon ein bisschen gruselig. Auch die anderen Höhlen lohnen einen Besuch, besonders die Saalburggrotte und die Fleischhöhle, in der ein Fleischdieb in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg seine Beute lagerte. Ist nichts mehr da gewesen. Leider. 

Eine schöne Wanderung im Wohnzimmer von Wolfs. Kann ich bloß weiter empfehlen!! 

 

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Wie wir mit einer gewissen Vorfreude feststellen, schleicht der Herbst schon auf leisen Sohlen um uns herum. So haben wir begeistert ein Meer von Heidekraut im Wald entdeckt und das, obwohl wir gar nicht in der Lüneburger Heide wohnen! Naja, der fränkische Sandboden, der ist halt für so ein Heidekraut dann doch recht interessant. Und für uns wirds interessant, wenn so ein lilarosa Meer flächendeckend auftritt. Also haben wir uns in den besagten Wald verfügt und uns mal mit der Kamera umgesehen. Nicht ganz erfolglos, wie ich meine ... 

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12
Aug
Ja zum Licht

Da gibt es gar nicht weit von unserer Hütte entfernt, einen kleinen Weiher. Jeder latscht dahin, man war so ungefähr schon 397.000 Mal dort. Und dann fährt man eines schönen Tages daran vorbei und bekommt mit, wie toll das Areal im Gegenlicht eigentlich aussieht. So ist besagter Weiher auf unsere Liste der Must-be-photographed-Orte gekommen. Und dann hatten wir heute morgen auch noch Glück mit dem Sonnenaufgang. Dunst über dem Weiher! Der hat sich echt ins Zeug gelegt! Und wir haben unser Bestes gegeben, um da mithalten zu können! Später im Wald blieb uns das Glück noch ein paar Minuten erhalten, bis die Sonne sämtliche Frühnebelreste weggeschleckt hatte. Doch bis dahin hatten wir einiges im Kasten. :)

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Nachdem es unerwartet richtig gutes Wetter gab - kühl, regnerisch - sind wir sofort ins Auto gesprungen und losgeheizt. Solche Vorlagen muss man ausnutzen, nach Kräften und bis zur Neige. Genügend Wunschziele haben sich in der zu warmen Zeit ohnehin angesammelt. Man scharrt förmlich mit den Hufen ... auch wenn speziell ich jetzt keine habe und bei der Fufi und Mister Spaßfaktor habe ich auch noch keine festgestellt. Na egal, man sagt halt so. Jedenfalls haben wir uns erstmal die Ruine Wildenfels im Nürnberger Land zu  Gemüte geführt, bevor wir ein Stückchen weiter gefahren sind, zur Felsbastion am Langen Berg bei Stierberg. Wilder Wald, aufgetürmtes Gestein, Felsentore und ganz viel Grün. Ein herrlicher Tag ist das gewesen! So schön, dass wir uns am nächsten Tag gleich noch eine Portion Veldensteiner Forst gegönnt haben. Da kommt noch mehr! Ganz sicher! 

P.S.: dem Wolfsrudel sind wir nicht begegnet. Obwohl ich manchmal gedacht habe, eine Nase voll Wolf erwischt zu haben ... 

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So lautet unsere Thema für diese Woche. Wobei sich da erstmal die Frage stellt, was einen Sommer in Franken denn nun so ausmacht? Maritimes, das zumindest mir beim Thema "Sommer" in den Sinn kommt, ja nun eher nicht. Auch, wenn man sich am Brombachsee mit einigem guten Willen in Seestimmung bringen könnte, liegt Franken einfach nicht am Meer. Also was dann, haben wir uns gefragt. Sonnenblumen, sind uns eingefallen, ein Heer (ja Heer!) von Königskerzen hat sich uns überraschend in den Weg gestellt, echt ganz stramm und aufrecht, Lanze an Lanze, die haben wir natürlich mitgenommen. Heu und Strohballen, blauer Himmel, Kornfelder ... mal sehen, was wir noch finden. 

Witzig ist an der Sache nur eines: sobald wir uns für das Thema entschieden hatten - machen wir es uns mal einfach, sagten wir, nehmen wir das, was momentan vorherrscht, der Sommer - war es mit "einfach" vorbei. Die totale Abwesenheit von Strohballen zum Beispiel. Das ist schon komisch. Vorher sahen wir die überall auf den Feldern liegen. Jetzt sind sie weg. Dafür Maispflanzen, soweit das Auge reicht. Vielleicht sollten wir das Thema auf "Geheimnisvolle Maisfelder" legen. Ob diese endlosen Monokulturen dann auch so plötzlich verschwinden würden? 

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Nun hat uns der Sommer doch noch erwischt! Ist ja wirklich lange gut gegangen, dieses Jahr, aber jetzt bremsen uns die Temperaturen doch noch aus. Zwar fallen wir jeden Tag zu unchristlichen Zeiten aus dem Bett, aber dennoch: die Sonne holt uns immer wieder ein. Da machen wir schlapp, die Fufi und ich. Sind halt keine Sonnenkinder. Wir beide nicht. Gar nicht. Also hantieren wir mit der Mission Zauberwald herum, basteln ein bisschen mit Monumentalbauten herum - die stehen mir auch jetzt noch. Ansonsten suchen wir dunkle, kühle Orte auf. Ganz in der Tradition des Vampirs in der Familie. 

Wir waren am Bismarckturm bei Weißenburg und im Hainbuchenwald dort in der Nähe. 

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Zur Zeit experimentieren wir. Mit Filtern, mit Uhrzeiten, mit Seifenblasen, mit Hintergründen. 

Das mit den Seifenblasen hat sich als anspruchsvoll herausgestellt, aber professionell, wie wir mittlerweile sind, haben wir das natürlich auch erwartet und waren dementsprechend vorbereitet. Kommt ja nicht sooo häufig vor, dass die Fufi und ich einen Helfer brauchen. Nachdem Seifenblasen aber nicht von selber entstehen, hat Mr. Spaßfaktor eine tragende Rolle bei den Fotografien gespielt. 

Heute gings zum Brombachsee, ein paar schöne Lichtstimmungen am frühen Morgen einfangen und dann noch ein bisschen sehen, was geht. Das mit den Filtern zum Beispiel. Macht halt einfach Spaß, das herum probieren. Außerdem fanden wir gegen 7:00 Uhr leere Strände und Liegewiesen, nur ein paar frühe Jogger und Fahrradfahrer. So mögen wir das! Wie es nachmittags da zugehen mag, wollen wir gar nicht wissen! Also gilt, dass die Morgenstund zwar Blei im Arsch hat, der frühe Vogel aber möglicherweise doch ein paar schöne Fotos machen kann. 

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Abenteuer beginnen, wo Pläne enden. So haben wir das heute gemacht. Geplant war das Quackenschloss, am Ende ist auch noch die Oswaldhöhle dabei gewesen und eine sehr schöne Wanderung. Wir waren in der fränkischen Schweiz, zuerst zum Quackenschloss, das ist eine Durchgangshöhle in der Nähe von Engelhardsberg. Sehr beeindruckend sieht die aus. Sie ist eine sogenannte Höhlenruine, liegt sehr hoch (was für Höhlen an sich ja nicht so gewöhnlich ist) und gehört deshalb zu einem sehr alten Höhlensystem. Die Oswaldhöhle (nach einem Roman wohnte dort mal ein Einsiedler mit diesem Namen) ist auch eine Durchgangshöhle. Sie ist etwa 62 m lang und richtig herrlich abenteuerlich. Irgendwann sieht man weder den Einstieg, noch den Ausgang. Nur Schwärze und Fels, der bis auf 1,50 m herunterkommt. Für mich kein Problem, aber die Fufi musste den Kopf einziehen. Sehr abenteuerlich, das alles! Uns hat es sehr gefallen! Ich denk, wir werden demnächst öfter in der Fränkischen sein und Höhlenabenteuer suchen! 

Der Weg vom Engelharsberg bzw. dem Quackenschloss zur Oswaldhöhle bei Muggendorf ist bequem begehbar,mit festem Schuhwerk sollten aber alle, die nicht auf vier Pfoten gehen, tunlichst ausgestattet sein. Und: es geht in einem stetigen Wechsel steil nach unten und genauso steil wieder nach oben. Ein bisschen Kondition ist nicht unbedingt ein Nachteil. 

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04
Jul
Bastion

Heute haben wir mal einen passenden Rahmen für mich gesucht. Edel ist der Kurzhaarcollie schießlich, hilfreich und gut, das schreit dazwischen durch auch mal nach einem etwas pompöseren Umfeld. Wir, die Fufi und ich, haben uns für die Festung Wülzburg entschieden. Die sitzt auf dem höchsten Berg der südlichen Frankenalb (630 Meter) und blickt auf  Weißenburg hinunter. Das Ding hat eine Vergangenheit, die ist ebenso mächtig, wie sie selbst. Ein bisschen was spürt man davon noch, wenn man zwischen den alten Mauern (dick wie nochwas, kann ich euch sagen) herumstromert. Jedenfalls fand ich, dass mir die Festung ziemlich gut zu Gesicht steht! Könnte ich locker im Vorgarten haben, sowas! Und eine schöne Blumenwiese - als Kontrast zu den schroffen Mauern - gab tatsächlich auch noch. Und den Blick über Weißenburg hin, ins Frankenland. Schön! 

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Ein bisschen was von einer unbeschwerten Sommerwelt hatte das heute durchaus, im Freilandmuseum Neusath. Wir waren die ersten Besucher des Tages und fast allein dort. Das ist uns natürlich entgegen gekommen. Entgegen gekommen sind uns allerdings auch mehrere ausgelassene Kälber, die eigentlich auf dem Weg zur Weide waren. Die fanden das aber so toll, dass sie herumgetobt sind, wie die Blöden und in vollem Galopp auf uns zu. Ich dachte, mein Schwein pfeift! Dabei war gar keins da ... naja, das Rindsgevieh hat gottseidank noch abgebremst. Da standen sie dann und glotzten mich an. Noch nie einen Hund gesehen oder was?! Drei Ecken weiter trafen wir auf wild herumjagende Ziegen, auch auf dem Weg zur Weide. Eine davon hat prompt den Vogel abgeschossen. Das Dummerle vom Dienst wahrscheinlich, hat nicht mitbekommen, dass die anderen längst auf der Weide waren (die sicherlich dieselbe war, wie gestern) und ist laut blökend immer den selben Weg hin und her gelaufen. Dabei waren die anderen nur ums Hauseck. Da mal nachzugucken, ist dem Zicklein nicht in den Sinn gekommen. Am Ende stand es vor uns, kam immer näher und gaffte uns an. Wahrscheinlich hat es überlegt, ob ich und die Fufi zur Not auch als Ziegenherde durchgehen würden ... am Ende hat das Zicklein es aber doch noch geschafft, mal um die Hausecke herum zu schauen. Ich hab mich dann noch mit den Hühnern beschäftigt. Die sind geil!! Ne richtig gute Größe für einen kräftigen Happen, auch groß genug, um sie ordentlich herum scheuchen zu können, aber nicht flugfähig. Hey, zum Geburtstag wünsche ich mir so ein Huhn!!! Ente geht aber auch. 

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Die Temperaturen steigen - Zeit für uns, in schattige und kühle Gefilde abzuwandern. Für heute haben wir den perfekten Platz gefunden: die Röthenbachklamm, bei Röthenbach b. Altdorf. Als ob man in einen Keller ginge! Einen, bei dem das Licht nicht sonderlich gut funktioniert, denn es wurde ziemlich finster. Hier und da mal ein greller Sonnenfleck, aber sonst ... echt zappenduster. Und dann, völlig unvermutet, ein Wasserfall! Natürlich nichts riesiges, wir sind ja immer noch in Franken, aber doch zumindest so, dass man das als Wasserfall hat durchgehen lassen können. Logisch, dass sich die Fufi dumm und deppert fotografiert hat. Wir sind dann kurzerhand im Bachbett weiter gegangen, so haben wir uns das Gekraxel an den Schluchtenwänden (ha! Wie das klingt! Schluchtenwände!!) erspart. Ein hübsches Fleckchen. Echt. Und ich glaube, dass Wasser doch nicht so schlimm ist, wie ich dachte. Muss ich morgen aber nochmal nachprüfen. 

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17
Jun
Silbersee

Nein, wir wandeln nicht auf den Spuren von Karl May und haben auch nicht den Schatz im Silbersee gesucht. Der See selber war unser "Schatz"... Wir waren schon mal da, im Winter, als er zugefroren war und waren über die Farbe des Wassers mehr als erstaunt und beeindruckt. Heute haben wir überprüft, ob die Farbe sich auch im Sommer gehalten hat - und ich kann vermelden, ja, sie hat! Türkisdunkelgrün ein einziges Geheimnis! Man hat auf der Stelle Wassermänner, Nixen und Seeungeheuer vor Augen, wenn man am Ufer steht. Irgendwie würde einen gar nichts, aber gar nichts überraschen, was aus dem Wasser stiege. Drin ist definitiv was, wir haben immer wieder unergründliche Wasserbewegungen gesehen, Wasserringe, die plötzlich entstanden .... hmmmm ... genau das Richtige für uns.

Die profane Erklärung für die Farbe ist recht ernüchternd. Der märchenhafte See ist eine ausgebeutete, mit Wasser gefüllte Kreidegrube. Hm. Aber eigentlich bedeutet das ja nicht, dass es jetzt da unten Wassermänner, Nixen und Seeungeheuer geben könnte... oder????

 

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Auf diese Wetterstimmung haben wir schon länger gelauert: Nebel am Morgen! Ist zu dieser Jahreszeit ja nicht sooo häufig, also sind wir eiligst aufgebrochen. Da gibt es einen kleinen See in der Nähe, namentlich den Petersgmünder Weiher. Eigentlich ist der nichts besonderes, aber wenn man ihn aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet, gibt er ganz ordentlich was her. Wir waren zur blauen Stunde dort, sehr magisch, kann ich nur sagen! Dann ein Stück weiter in den Rednitzauen hing der Nebel einfach nur zauberhaft. Ein Kornfeld, Mohnblumen, Gräser, der Fluss ... ein einziger Traum in Glitzer, als ob jemand eine Schatzkiste geöffnet hätte. Auf dem Nachhauseweg kamen wir noch einmal am Petersgmünder Weiher vorbei - jetzt präsentierte er sich mit tief türkisblauem, klarem Wasser ... der nächste Traum. Bisschen nordisch sah es aus, mit den Birken. (Fernweh an)

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10
Jun
Donauwasser

Für unser Wasserwelten-Projekt sind wir heute zum Donaudurchbruch gefahren. Wir haben das Wetter ausgenutzt - kühl, regnerisch ... da hofften wir auf wenig Volk unterwegs. Das hat so voll hingehauen, dafür waren die Hin- und Rückfahrt ziemlich ... entnervend. Gefühlt war da jede zweite Straße gesperrt, auf den Ausweichrouten natürlich ebenso. Wir haben eine zeitlang echt gedacht, wir müssten da unten bleiben. Schön ist es im Altmühltal ja auf jeden Fall ... aber man möchte einen längeren Aufenthalt vorher vielleicht ja ein bisschen planen?! 

Wie auch immer - schön war es auf jeden Fall! Beim Shooting hatten wir sogar Publikum, da bin ich mir auf einmal ganz wichtig vorgekommen! Hab mich auch schön gerade gehalten, damit ich besonders gut aussehe! Die Gänseschar auf dem Wasser war mir da glatt ein bisschen Rille. Die mussten aber auch alles kommentieren! Ein unablässiges Geschnatter. Ganz schön lästig sowas! 

 

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06
Jun
Rosenblüte

Heute mal was zur Entspannung: Das Gärtchen im Juni. Muss einfach sein, jetzt, mit der Rosenblüte! Einfach mal reinschnuppern! :-)

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31
May
Zigeunerloch

Unser Baumbuchprojekt ist beendet, nun gibt es auch wieder andere Ziele (an denen aber komischerweise auch alte Bäume unseren Weg kreuzen ... sehr seltsam!). Heute haben wir uns ins Altmühltal bewegt, sind zu dem sogenannten Zigeunerloch gewandert und haben dann noch der Methusalemeiche bei Gammersfeld einen Besuch abgestattet. Ein verwunschener Wald mit hohen, schroffen Felsen, gefallen Baumriesen und alles ein Meer aus Grün! Das war Balsam für Augen und Seele. Die Fufi hat sich einen Platten gelaufen, Mister Spaßfaktor hat es dauernd gefröstelt und mir waren die sechs Stunden unterwegs irgendwie zu kurz.... von sowas kann ich einfach nicht genug bekommen!!!! 

Das Zigeunerloch erreicht man auf schönen Wanderwegen leicht von Wellheim im Altmühltal aus. Festes Schuhwerk für alle, die nicht auf vier Pfoten gehen, wäre empfehlenswert. 

 

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Nein, ich habe mich nicht verschrieben! Das soll Außerzeitliche heißen, nicht Außerirdische. Die heben wir uns für später auf. Erstmal treiben wir uns noch bei bzw. unter den Großen Alten herum. Unser Baumbuchprojekt schreitet voran, besser gesagt, es ist fast fertig. Zumindest der erste Teil davon. So wie ich uns kenne, werden wir nicht aufhören können, nach alten Bäumen zu suchen oder sie zu besuchen und ... 

Heute waren wir bei der Eiche vom Rabenwald. 7,60 m Stammumfang, 30 m hoch, etwa 350 Jahre alt. Hinzukommen war das blanke Abenteuer, zumindest, wenn man wie wir von der Seite kommt, von der aus kein Weg hinführt. Dann schlägt man sich durchs Unterholz auf Wildschweinpfaden, pflügt durch hüfthohes Gras (bei der Fufi zumindest, ich hab vor lauter Grün gar nichts anderes mehr gesehen) und steht dann unvermittelt vor so einem großen Baum! Allein das hatte schon seine Besonderheit. Wir hätten es auch einfacher haben können... wollten wir aber nicht, denn einfach kann ja jeder. Speziell wurde es dann, als wir die Eiche nach ausgiebigier Fotografiererei verließen. Von da an verfolgten uns hartnäckig zwei Raben. Egal, wo wir gingen, sie blieben immer in Sicht-, und vor allen Dingen in Hörweite. Ob sie über uns gemeckert oder sich über uns lustig gemacht haben, konnte ich nicht rausfinden. Ich sprech ja kein rabisch. Aber seltsam waren die beiden schon. Hugin und Munin, Odins Raben etwa? Hätte was, die Vorstellung. Oder? 

Die Eiche steht am Waldrand gegenüber des kleinen Ortes Stadlhof im Lkr. Neumarkt i.d.Opf. 

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Ja, ans Wasser. Mitnichten ins Wasser. Da bleibe ich mir treu. Mal mit den Pfoten rein, weils zum trinken nicht anders geht, aber mehr ... ach nö ... da mache ich mir am Ende noch das gute Geschirr schmutzig und nass, vom hellen Fell ganz zu schweigen. Ich weiß auch nicht. Das ist einfach nicht meine Welt. 

Die Freunde allerdings haben sich von meinem Geziere nicht abhalten lassen und sind rein ins Wasser, als ob es kein Morgen mehr gäbe! Das hat mich schon ein bisschen aufgewühlt! Kein Hund weiß, was in diesem See so alles lebt!! Das Ungeheuer von Loch Jägersee - noch nie davon gehört?? 

Aber da war ja auch noch die kleine Lotta, auf die musste ich natürlich ein bisschen aufpassen (doooch, ganz bestimmt!) und mit ihr spielen wollte ich ja auch noch.... Auf alle Fälle war es schön, die Freunde, die wir wegen der Corona-Sache schon länger nicht mehr gesehen haben, endlich wieder zu treffen! 

Wir waren am Jägersee bei Kleinschwarzenlohe bzw. Feucht. 

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Am besten geht man in die Teufelskirche bei Grünsberg dann rein, wenn es vorher ausgiebig geregnet hat. Dann ist es dort schön glitschig und ordentlich schlammig, so dass man sich selbst, den Hund und das Equipment so richtig schön einsauen kann. Von Vorteil hierbei ist auch, wenn der Hund viel weißes Fell hat und man selbst ein lädiertes Knie. So hat es mir jedenfalls die Fufi heute erklärt. Nur dann wird aus der Sache so eine richtige Schlammschlacht. Fragt nicht, wie wir ausgesehen haben, als wir wieder zurück gekommen sind! Aber, wir haben es ja schon mehrfach erwähnt, für ein gutes Foto tun wir fast alles. 

Gelohnt hat sich der Aufwand allemal. So viel Grün! Man hätte meinen können, dass man sich im Dschungel befindet! 

 

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08
May
Experimente

Heute haben wir mal was ausprobiert. Also mehr die Fufi hat was ausprobiert. Ich habe nur zugesehen. Langzeitbelichtung! War echt amüsant, wie die Fufi da mit Kamera und Stativ an dem kleinen Bach rumgeturnt ist. Natürlich kam es, wie es kommen musste: am Ende hatte sie mindestens einen nassen Fuß! Nicht, dass sie sowas aufhalten würde... für ein gutes Foto ... aber das kennt ihr ja schon. Und dann mussten wir unbedingt noch das Fleckchen Wiese wiederfinden, auf dem im letzten Jahr so viel schöner Wiesensalbei geblüht hat. Sonnig wars auf der Hochfläche, ziemlich sonnig. Das hat uns alles abverlangt. So ein Old School-Vampir wie die Fufi, geht bei zuviel Sonne gern mal in Flammen auf. Das war heute haarscharf an der Grenze, aber ganz haarscharf! Mit letzter Kraft konnten wir uns zu einer knorrigen Fichte schleppen und in deren Schatten regenerieren. Erst dann gings weiter. Und wo latschen wir dann endlich wieder im Wald prompt rein? Logisch. In das nächste größere Vorkommen von Bärlauch. Das hat dem Vampir in der Gruppe dann fast den Rest gegeben. Licht. Sonne. Knoblauchgeruch. Der einzige, der noch gefehlt hat, war van Helsing. 

 

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07
May
Limesbuche

Eine Odyssee! Kampf gegen ein Millionenheer! Vis á vis mit Fünfhundertjährigen! Ja, der Tag heute wartet mit so einigem auf! Zuerst ein Desaster von Anfahrt, fehlgeleitet nicht von Irrlichtern, sondern von Straßensperrungen und Umleitungen! Endlich aber fanden wir unser Ziel, die Limesbuche, dann doch! Angekommen haben wir sie erst gar nicht so wahr genommen, weil uns eine andere, auch sehr alte und beeindruckende Buche mehr fasziniert hat. Eine Patriarchin am Hang, an deren Äste Schaukeln und Strickleitern hängen, ein Rastplatz ist darunter und die Äste spannen sich soooooo weit. Ein bisschen unterhalb am Waldrand steht sie dann, die Limesbuche. Voll in der Sonne und ... bewacht. Wir haben das erst gar nicht so gemerkt, erst, als uns die ersten Krieger förmlich überrannt haben... Ameisen. So viele, dass man es hören konnte, wie sie über das trockene Laub vom letzten Jahr liefen. Mir nichts dir nichts hangelten sich an denen Hosenbeinen der Fufi hoch, piekten mich in die Pfoten. Die Fotos sind deshalb etwas hastig entstanden. Zwischen 350 und 500 Jahre alt schätzt man die Limesbuche. Einen Staummumfang von 6,90 m hat sie... echt sehenswert das Ding. Und die erste Kandidatin für unser Baumwärts-Buch... mit ihrer Schwester oben am Hand natürlich! 

Die Limesbuche befindet sich etwas außerhalb von Gelbelsee, einem Ortsteil von Denkendorf. Von Denkendorf aus erreicht man den Ort schnell - vorausgesetzt, es gibt keine Straßensperrung, wie in unserem Fall. Möglich ist die Zufahrt auch von Kipfenberg aus - dasselbe vorausgesetzt - geht auch über ein schmales Sträßchen nach Buch und von dort nach Gelbelsee. Im Ort ist die Buche ausgeschildert und einfach zu finden. Sie liegt direkt am Limeswanderweg. Also hier kommen wir wieder hin! Auf alle Fälle zum Herbstlaub!! 

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