28
Sep
Oderteich

Heute haben wir den Oderteich mit unserer Anwesenheit beehrt. Ja, beehrt. Immerhin war dieser "Teich" von 1722 - 1891 die größte Talsperre Deutschlands. Ein altehrwürdiges Teil also, der sogar zum Unesco Weltkulturerbe erklärt wurde. 

Bei unserem Besuch war der Teich leider nur in Teilen anwesend, ziemlich wasserarm. Das macht schon ein bisschen nachdenklich! Aber die Natur rund um den "Teich" ist so grandios und schön, dass man nicht lange grübeln kann. Da gibt es das Moor, über das man auf einem Bretterpfad wandelt, da gibt es wilde Waldszenen und vieles mehr. Allmählich gewönen wir uns auch an den vom Borkenkäfer dahingerafften Fichtenwald. Ist halt die Strafe der Monokultur ... aber auch dieser Verfall hat seinen Reiz. Davon abgesehen sieht man die Größe der Natur. Inmitten des Sterbens der Fichten keimen neue, andere Bäume, die dem Borkenkäfer nicht schmecken. So entsteht das Leben, mitten im Tod. Die Zeit der Bäume ist eben eine andere, als unsre! (Klinge ich heute irgendwie philosophisch??)Davon abgesehen, waren wir in Schottland (gedanklich) oder in Irland oder Kanada - und das alles, ohne auch nur eine Pfote in ein Flugzeug oder ein anderes komisches Transportmittel zu setzen. War richtig, richtig schön heute, kann ich nur weiter empfehlen!!! 

Kommentare
25
Sep
Harzwärts

Für die nächsten paar Tage haben wir unsere Zelte im Harz aufgeschlagen. Jaa, schon klar, Zelte sind es natürlich nicht, man hat ja schließlich Ansprüche. Ein nettes, kleines Ferienhaus haben wir gemietet, von da aus planen wir unsere Abenteuer.

Für heute haben wir uns das Tal der warmen Bode ausgesucht. Das ist zwar nicht unbedingt ein Geheimtipp, aber sehr schön und zu dieser Jahreszeit auch nicht überlaufen, wenn man hin und wieder mehrere Augen zudrückt. Das Tal also ist ein Schmuckstück, der Wald aber ... sehr erschreckend, das muss man schon zugeben. Auf mehr als breiter Front verabschieden sich die Fichten, Baum an Baum dahingeschieden. Andererseits hat die Szenerie etwas Düsteres, geradezu Apokalyptisches. Da sind wir dann wieder genau richtig... :)

Kommentare

Heute haben wir uns mal wieder auf größere Fahrt begeben und sind in den Veldensteiner Forst geschaukelt. Dort lebt ja bekanntermaßen ein Wolfsrudel, außerdem gibt es abenteuerliche Höhlen und was weiß ich noch alles. Wir sind den Plecher Höhlenwanderweg gegangen und haben dabei ein paar sehr interessante Höhlen besucht. Eigentlich sagt man ja "befahren", aber nachdem wir keine Rollschuhe dabei hatten, sind wir einfach so reingegangen. Das Felsenloch machte den Anfang - leck mich fett, das hat ne Ausstrahlung. Zugänglich ist es nicht, was auch besser ist, denn dabei handelt es sich um eine Felsspalte, die senkrecht nach unten abfällt. Zudem ... war es in sehr früher Zeit ein Begräbnisplatz. Nicht weniger als die Knochen von 49 Leuten haben sie da rausgefischt. Dass es an einem solchen Ort nicht ganz geheuer ist, muss klar sein. Wir haben da einen sehr seltsamen Schatten gesehen, die Ahnung von jemandem der dort herum lief, ein Knacken im Wald - keine Spur sonst ... das war schon ein bisschen gruselig. Auch die anderen Höhlen lohnen einen Besuch, besonders die Saalburggrotte und die Fleischhöhle, in der ein Fleischdieb in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg seine Beute lagerte. Ist nichts mehr da gewesen. Leider. 

Eine schöne Wanderung im Wohnzimmer von Wolfs. Kann ich bloß weiter empfehlen!! 

 

Kommentare

Wie wir mit einer gewissen Vorfreude feststellen, schleicht der Herbst schon auf leisen Sohlen um uns herum. So haben wir begeistert ein Meer von Heidekraut im Wald entdeckt und das, obwohl wir gar nicht in der Lüneburger Heide wohnen! Naja, der fränkische Sandboden, der ist halt für so ein Heidekraut dann doch recht interessant. Und für uns wirds interessant, wenn so ein lilarosa Meer flächendeckend auftritt. Also haben wir uns in den besagten Wald verfügt und uns mal mit der Kamera umgesehen. Nicht ganz erfolglos, wie ich meine ... 

Kommentare
12
Aug
Ja zum Licht

Da gibt es gar nicht weit von unserer Hütte entfernt, einen kleinen Weiher. Jeder latscht dahin, man war so ungefähr schon 397.000 Mal dort. Und dann fährt man eines schönen Tages daran vorbei und bekommt mit, wie toll das Areal im Gegenlicht eigentlich aussieht. So ist besagter Weiher auf unsere Liste der Must-be-photographed-Orte gekommen. Und dann hatten wir heute morgen auch noch Glück mit dem Sonnenaufgang. Dunst über dem Weiher! Der hat sich echt ins Zeug gelegt! Und wir haben unser Bestes gegeben, um da mithalten zu können! Später im Wald blieb uns das Glück noch ein paar Minuten erhalten, bis die Sonne sämtliche Frühnebelreste weggeschleckt hatte. Doch bis dahin hatten wir einiges im Kasten. :)

Kommentare

Nachdem es unerwartet richtig gutes Wetter gab - kühl, regnerisch - sind wir sofort ins Auto gesprungen und losgeheizt. Solche Vorlagen muss man ausnutzen, nach Kräften und bis zur Neige. Genügend Wunschziele haben sich in der zu warmen Zeit ohnehin angesammelt. Man scharrt förmlich mit den Hufen ... auch wenn speziell ich jetzt keine habe und bei der Fufi und Mister Spaßfaktor habe ich auch noch keine festgestellt. Na egal, man sagt halt so. Jedenfalls haben wir uns erstmal die Ruine Wildenfels im Nürnberger Land zu  Gemüte geführt, bevor wir ein Stückchen weiter gefahren sind, zur Felsbastion am Langen Berg bei Stierberg. Wilder Wald, aufgetürmtes Gestein, Felsentore und ganz viel Grün. Ein herrlicher Tag ist das gewesen! So schön, dass wir uns am nächsten Tag gleich noch eine Portion Veldensteiner Forst gegönnt haben. Da kommt noch mehr! Ganz sicher! 

P.S.: dem Wolfsrudel sind wir nicht begegnet. Obwohl ich manchmal gedacht habe, eine Nase voll Wolf erwischt zu haben ... 

Kommentare

So lautet unsere Thema für diese Woche. Wobei sich da erstmal die Frage stellt, was einen Sommer in Franken denn nun so ausmacht? Maritimes, das zumindest mir beim Thema "Sommer" in den Sinn kommt, ja nun eher nicht. Auch, wenn man sich am Brombachsee mit einigem guten Willen in Seestimmung bringen könnte, liegt Franken einfach nicht am Meer. Also was dann, haben wir uns gefragt. Sonnenblumen, sind uns eingefallen, ein Heer (ja Heer!) von Königskerzen hat sich uns überraschend in den Weg gestellt, echt ganz stramm und aufrecht, Lanze an Lanze, die haben wir natürlich mitgenommen. Heu und Strohballen, blauer Himmel, Kornfelder ... mal sehen, was wir noch finden. 

Witzig ist an der Sache nur eines: sobald wir uns für das Thema entschieden hatten - machen wir es uns mal einfach, sagten wir, nehmen wir das, was momentan vorherrscht, der Sommer - war es mit "einfach" vorbei. Die totale Abwesenheit von Strohballen zum Beispiel. Das ist schon komisch. Vorher sahen wir die überall auf den Feldern liegen. Jetzt sind sie weg. Dafür Maispflanzen, soweit das Auge reicht. Vielleicht sollten wir das Thema auf "Geheimnisvolle Maisfelder" legen. Ob diese endlosen Monokulturen dann auch so plötzlich verschwinden würden? 

Kommentare

Nun hat uns der Sommer doch noch erwischt! Ist ja wirklich lange gut gegangen, dieses Jahr, aber jetzt bremsen uns die Temperaturen doch noch aus. Zwar fallen wir jeden Tag zu unchristlichen Zeiten aus dem Bett, aber dennoch: die Sonne holt uns immer wieder ein. Da machen wir schlapp, die Fufi und ich. Sind halt keine Sonnenkinder. Wir beide nicht. Gar nicht. Also hantieren wir mit der Mission Zauberwald herum, basteln ein bisschen mit Monumentalbauten herum - die stehen mir auch jetzt noch. Ansonsten suchen wir dunkle, kühle Orte auf. Ganz in der Tradition des Vampirs in der Familie. 

Wir waren am Bismarckturm bei Weißenburg und im Hainbuchenwald dort in der Nähe. 

Kommentare

Zur Zeit experimentieren wir. Mit Filtern, mit Uhrzeiten, mit Seifenblasen, mit Hintergründen. 

Das mit den Seifenblasen hat sich als anspruchsvoll herausgestellt, aber professionell, wie wir mittlerweile sind, haben wir das natürlich auch erwartet und waren dementsprechend vorbereitet. Kommt ja nicht sooo häufig vor, dass die Fufi und ich einen Helfer brauchen. Nachdem Seifenblasen aber nicht von selber entstehen, hat Mr. Spaßfaktor eine tragende Rolle bei den Fotografien gespielt. 

Heute gings zum Brombachsee, ein paar schöne Lichtstimmungen am frühen Morgen einfangen und dann noch ein bisschen sehen, was geht. Das mit den Filtern zum Beispiel. Macht halt einfach Spaß, das herum probieren. Außerdem fanden wir gegen 7:00 Uhr leere Strände und Liegewiesen, nur ein paar frühe Jogger und Fahrradfahrer. So mögen wir das! Wie es nachmittags da zugehen mag, wollen wir gar nicht wissen! Also gilt, dass die Morgenstund zwar Blei im Arsch hat, der frühe Vogel aber möglicherweise doch ein paar schöne Fotos machen kann. 

Kommentare

Abenteuer beginnen, wo Pläne enden. So haben wir das heute gemacht. Geplant war das Quackenschloss, am Ende ist auch noch die Oswaldhöhle dabei gewesen und eine sehr schöne Wanderung. Wir waren in der fränkischen Schweiz, zuerst zum Quackenschloss, das ist eine Durchgangshöhle in der Nähe von Engelhardsberg. Sehr beeindruckend sieht die aus. Sie ist eine sogenannte Höhlenruine, liegt sehr hoch (was für Höhlen an sich ja nicht so gewöhnlich ist) und gehört deshalb zu einem sehr alten Höhlensystem. Die Oswaldhöhle (nach einem Roman wohnte dort mal ein Einsiedler mit diesem Namen) ist auch eine Durchgangshöhle. Sie ist etwa 62 m lang und richtig herrlich abenteuerlich. Irgendwann sieht man weder den Einstieg, noch den Ausgang. Nur Schwärze und Fels, der bis auf 1,50 m herunterkommt. Für mich kein Problem, aber die Fufi musste den Kopf einziehen. Sehr abenteuerlich, das alles! Uns hat es sehr gefallen! Ich denk, wir werden demnächst öfter in der Fränkischen sein und Höhlenabenteuer suchen! 

Der Weg vom Engelharsberg bzw. dem Quackenschloss zur Oswaldhöhle bei Muggendorf ist bequem begehbar,mit festem Schuhwerk sollten aber alle, die nicht auf vier Pfoten gehen, tunlichst ausgestattet sein. Und: es geht in einem stetigen Wechsel steil nach unten und genauso steil wieder nach oben. Ein bisschen Kondition ist nicht unbedingt ein Nachteil. 

Kommentare
04
Jul
Bastion

Heute haben wir mal einen passenden Rahmen für mich gesucht. Edel ist der Kurzhaarcollie schießlich, hilfreich und gut, das schreit dazwischen durch auch mal nach einem etwas pompöseren Umfeld. Wir, die Fufi und ich, haben uns für die Festung Wülzburg entschieden. Die sitzt auf dem höchsten Berg der südlichen Frankenalb (630 Meter) und blickt auf  Weißenburg hinunter. Das Ding hat eine Vergangenheit, die ist ebenso mächtig, wie sie selbst. Ein bisschen was spürt man davon noch, wenn man zwischen den alten Mauern (dick wie nochwas, kann ich euch sagen) herumstromert. Jedenfalls fand ich, dass mir die Festung ziemlich gut zu Gesicht steht! Könnte ich locker im Vorgarten haben, sowas! Und eine schöne Blumenwiese - als Kontrast zu den schroffen Mauern - gab tatsächlich auch noch. Und den Blick über Weißenburg hin, ins Frankenland. Schön! 

Kommentare

Ein bisschen was von einer unbeschwerten Sommerwelt hatte das heute durchaus, im Freilandmuseum Neusath. Wir waren die ersten Besucher des Tages und fast allein dort. Das ist uns natürlich entgegen gekommen. Entgegen gekommen sind uns allerdings auch mehrere ausgelassene Kälber, die eigentlich auf dem Weg zur Weide waren. Die fanden das aber so toll, dass sie herumgetobt sind, wie die Blöden und in vollem Galopp auf uns zu. Ich dachte, mein Schwein pfeift! Dabei war gar keins da ... naja, das Rindsgevieh hat gottseidank noch abgebremst. Da standen sie dann und glotzten mich an. Noch nie einen Hund gesehen oder was?! Drei Ecken weiter trafen wir auf wild herumjagende Ziegen, auch auf dem Weg zur Weide. Eine davon hat prompt den Vogel abgeschossen. Das Dummerle vom Dienst wahrscheinlich, hat nicht mitbekommen, dass die anderen längst auf der Weide waren (die sicherlich dieselbe war, wie gestern) und ist laut blökend immer den selben Weg hin und her gelaufen. Dabei waren die anderen nur ums Hauseck. Da mal nachzugucken, ist dem Zicklein nicht in den Sinn gekommen. Am Ende stand es vor uns, kam immer näher und gaffte uns an. Wahrscheinlich hat es überlegt, ob ich und die Fufi zur Not auch als Ziegenherde durchgehen würden ... am Ende hat das Zicklein es aber doch noch geschafft, mal um die Hausecke herum zu schauen. Ich hab mich dann noch mit den Hühnern beschäftigt. Die sind geil!! Ne richtig gute Größe für einen kräftigen Happen, auch groß genug, um sie ordentlich herum scheuchen zu können, aber nicht flugfähig. Hey, zum Geburtstag wünsche ich mir so ein Huhn!!! Ente geht aber auch. 

Kommentare

Die Temperaturen steigen - Zeit für uns, in schattige und kühle Gefilde abzuwandern. Für heute haben wir den perfekten Platz gefunden: die Röthenbachklamm, bei Röthenbach b. Altdorf. Als ob man in einen Keller ginge! Einen, bei dem das Licht nicht sonderlich gut funktioniert, denn es wurde ziemlich finster. Hier und da mal ein greller Sonnenfleck, aber sonst ... echt zappenduster. Und dann, völlig unvermutet, ein Wasserfall! Natürlich nichts riesiges, wir sind ja immer noch in Franken, aber doch zumindest so, dass man das als Wasserfall hat durchgehen lassen können. Logisch, dass sich die Fufi dumm und deppert fotografiert hat. Wir sind dann kurzerhand im Bachbett weiter gegangen, so haben wir uns das Gekraxel an den Schluchtenwänden (ha! Wie das klingt! Schluchtenwände!!) erspart. Ein hübsches Fleckchen. Echt. Und ich glaube, dass Wasser doch nicht so schlimm ist, wie ich dachte. Muss ich morgen aber nochmal nachprüfen. 

Kommentare
17
Jun
Silbersee

Nein, wir wandeln nicht auf den Spuren von Karl May und haben auch nicht den Schatz im Silbersee gesucht. Der See selber war unser "Schatz"... Wir waren schon mal da, im Winter, als er zugefroren war und waren über die Farbe des Wassers mehr als erstaunt und beeindruckt. Heute haben wir überprüft, ob die Farbe sich auch im Sommer gehalten hat - und ich kann vermelden, ja, sie hat! Türkisdunkelgrün ein einziges Geheimnis! Man hat auf der Stelle Wassermänner, Nixen und Seeungeheuer vor Augen, wenn man am Ufer steht. Irgendwie würde einen gar nichts, aber gar nichts überraschen, was aus dem Wasser stiege. Drin ist definitiv was, wir haben immer wieder unergründliche Wasserbewegungen gesehen, Wasserringe, die plötzlich entstanden .... hmmmm ... genau das Richtige für uns.

Die profane Erklärung für die Farbe ist recht ernüchternd. Der märchenhafte See ist eine ausgebeutete, mit Wasser gefüllte Kreidegrube. Hm. Aber eigentlich bedeutet das ja nicht, dass es jetzt da unten Wassermänner, Nixen und Seeungeheuer geben könnte... oder????

 

Kommentare

Auf diese Wetterstimmung haben wir schon länger gelauert: Nebel am Morgen! Ist zu dieser Jahreszeit ja nicht sooo häufig, also sind wir eiligst aufgebrochen. Da gibt es einen kleinen See in der Nähe, namentlich den Petersgmünder Weiher. Eigentlich ist der nichts besonderes, aber wenn man ihn aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet, gibt er ganz ordentlich was her. Wir waren zur blauen Stunde dort, sehr magisch, kann ich nur sagen! Dann ein Stück weiter in den Rednitzauen hing der Nebel einfach nur zauberhaft. Ein Kornfeld, Mohnblumen, Gräser, der Fluss ... ein einziger Traum in Glitzer, als ob jemand eine Schatzkiste geöffnet hätte. Auf dem Nachhauseweg kamen wir noch einmal am Petersgmünder Weiher vorbei - jetzt präsentierte er sich mit tief türkisblauem, klarem Wasser ... der nächste Traum. Bisschen nordisch sah es aus, mit den Birken. (Fernweh an)

Kommentare
10
Jun
Donauwasser

Für unser Wasserwelten-Projekt sind wir heute zum Donaudurchbruch gefahren. Wir haben das Wetter ausgenutzt - kühl, regnerisch ... da hofften wir auf wenig Volk unterwegs. Das hat so voll hingehauen, dafür waren die Hin- und Rückfahrt ziemlich ... entnervend. Gefühlt war da jede zweite Straße gesperrt, auf den Ausweichrouten natürlich ebenso. Wir haben eine zeitlang echt gedacht, wir müssten da unten bleiben. Schön ist es im Altmühltal ja auf jeden Fall ... aber man möchte einen längeren Aufenthalt vorher vielleicht ja ein bisschen planen?! 

Wie auch immer - schön war es auf jeden Fall! Beim Shooting hatten wir sogar Publikum, da bin ich mir auf einmal ganz wichtig vorgekommen! Hab mich auch schön gerade gehalten, damit ich besonders gut aussehe! Die Gänseschar auf dem Wasser war mir da glatt ein bisschen Rille. Die mussten aber auch alles kommentieren! Ein unablässiges Geschnatter. Ganz schön lästig sowas! 

 

Kommentare
06
Jun
Rosenblüte

Heute mal was zur Entspannung: Das Gärtchen im Juni. Muss einfach sein, jetzt, mit der Rosenblüte! Einfach mal reinschnuppern! :-)

Kommentare
31
May
Zigeunerloch

Unser Baumbuchprojekt ist beendet, nun gibt es auch wieder andere Ziele (an denen aber komischerweise auch alte Bäume unseren Weg kreuzen ... sehr seltsam!). Heute haben wir uns ins Altmühltal bewegt, sind zu dem sogenannten Zigeunerloch gewandert und haben dann noch der Methusalemeiche bei Gammersfeld einen Besuch abgestattet. Ein verwunschener Wald mit hohen, schroffen Felsen, gefallen Baumriesen und alles ein Meer aus Grün! Das war Balsam für Augen und Seele. Die Fufi hat sich einen Platten gelaufen, Mister Spaßfaktor hat es dauernd gefröstelt und mir waren die sechs Stunden unterwegs irgendwie zu kurz.... von sowas kann ich einfach nicht genug bekommen!!!! 

Das Zigeunerloch erreicht man auf schönen Wanderwegen leicht von Wellheim im Altmühltal aus. Festes Schuhwerk für alle, die nicht auf vier Pfoten gehen, wäre empfehlenswert. 

 

Kommentare

Nein, ich habe mich nicht verschrieben! Das soll Außerzeitliche heißen, nicht Außerirdische. Die heben wir uns für später auf. Erstmal treiben wir uns noch bei bzw. unter den Großen Alten herum. Unser Baumbuchprojekt schreitet voran, besser gesagt, es ist fast fertig. Zumindest der erste Teil davon. So wie ich uns kenne, werden wir nicht aufhören können, nach alten Bäumen zu suchen oder sie zu besuchen und ... 

Heute waren wir bei der Eiche vom Rabenwald. 7,60 m Stammumfang, 30 m hoch, etwa 350 Jahre alt. Hinzukommen war das blanke Abenteuer, zumindest, wenn man wie wir von der Seite kommt, von der aus kein Weg hinführt. Dann schlägt man sich durchs Unterholz auf Wildschweinpfaden, pflügt durch hüfthohes Gras (bei der Fufi zumindest, ich hab vor lauter Grün gar nichts anderes mehr gesehen) und steht dann unvermittelt vor so einem großen Baum! Allein das hatte schon seine Besonderheit. Wir hätten es auch einfacher haben können... wollten wir aber nicht, denn einfach kann ja jeder. Speziell wurde es dann, als wir die Eiche nach ausgiebigier Fotografiererei verließen. Von da an verfolgten uns hartnäckig zwei Raben. Egal, wo wir gingen, sie blieben immer in Sicht-, und vor allen Dingen in Hörweite. Ob sie über uns gemeckert oder sich über uns lustig gemacht haben, konnte ich nicht rausfinden. Ich sprech ja kein rabisch. Aber seltsam waren die beiden schon. Hugin und Munin, Odins Raben etwa? Hätte was, die Vorstellung. Oder? 

Die Eiche steht am Waldrand gegenüber des kleinen Ortes Stadlhof im Lkr. Neumarkt i.d.Opf. 

Kommentare

Ja, ans Wasser. Mitnichten ins Wasser. Da bleibe ich mir treu. Mal mit den Pfoten rein, weils zum trinken nicht anders geht, aber mehr ... ach nö ... da mache ich mir am Ende noch das gute Geschirr schmutzig und nass, vom hellen Fell ganz zu schweigen. Ich weiß auch nicht. Das ist einfach nicht meine Welt. 

Die Freunde allerdings haben sich von meinem Geziere nicht abhalten lassen und sind rein ins Wasser, als ob es kein Morgen mehr gäbe! Das hat mich schon ein bisschen aufgewühlt! Kein Hund weiß, was in diesem See so alles lebt!! Das Ungeheuer von Loch Jägersee - noch nie davon gehört?? 

Aber da war ja auch noch die kleine Lotta, auf die musste ich natürlich ein bisschen aufpassen (doooch, ganz bestimmt!) und mit ihr spielen wollte ich ja auch noch.... Auf alle Fälle war es schön, die Freunde, die wir wegen der Corona-Sache schon länger nicht mehr gesehen haben, endlich wieder zu treffen! 

Wir waren am Jägersee bei Kleinschwarzenlohe bzw. Feucht. 

Kommentare

Am besten geht man in die Teufelskirche bei Grünsberg dann rein, wenn es vorher ausgiebig geregnet hat. Dann ist es dort schön glitschig und ordentlich schlammig, so dass man sich selbst, den Hund und das Equipment so richtig schön einsauen kann. Von Vorteil hierbei ist auch, wenn der Hund viel weißes Fell hat und man selbst ein lädiertes Knie. So hat es mir jedenfalls die Fufi heute erklärt. Nur dann wird aus der Sache so eine richtige Schlammschlacht. Fragt nicht, wie wir ausgesehen haben, als wir wieder zurück gekommen sind! Aber, wir haben es ja schon mehrfach erwähnt, für ein gutes Foto tun wir fast alles. 

Gelohnt hat sich der Aufwand allemal. So viel Grün! Man hätte meinen können, dass man sich im Dschungel befindet! 

 

Kommentare
08
May
Experimente

Heute haben wir mal was ausprobiert. Also mehr die Fufi hat was ausprobiert. Ich habe nur zugesehen. Langzeitbelichtung! War echt amüsant, wie die Fufi da mit Kamera und Stativ an dem kleinen Bach rumgeturnt ist. Natürlich kam es, wie es kommen musste: am Ende hatte sie mindestens einen nassen Fuß! Nicht, dass sie sowas aufhalten würde... für ein gutes Foto ... aber das kennt ihr ja schon. Und dann mussten wir unbedingt noch das Fleckchen Wiese wiederfinden, auf dem im letzten Jahr so viel schöner Wiesensalbei geblüht hat. Sonnig wars auf der Hochfläche, ziemlich sonnig. Das hat uns alles abverlangt. So ein Old School-Vampir wie die Fufi, geht bei zuviel Sonne gern mal in Flammen auf. Das war heute haarscharf an der Grenze, aber ganz haarscharf! Mit letzter Kraft konnten wir uns zu einer knorrigen Fichte schleppen und in deren Schatten regenerieren. Erst dann gings weiter. Und wo latschen wir dann endlich wieder im Wald prompt rein? Logisch. In das nächste größere Vorkommen von Bärlauch. Das hat dem Vampir in der Gruppe dann fast den Rest gegeben. Licht. Sonne. Knoblauchgeruch. Der einzige, der noch gefehlt hat, war van Helsing. 

 

Kommentare
07
May
Limesbuche

Eine Odyssee! Kampf gegen ein Millionenheer! Vis á vis mit Fünfhundertjährigen! Ja, der Tag heute wartet mit so einigem auf! Zuerst ein Desaster von Anfahrt, fehlgeleitet nicht von Irrlichtern, sondern von Straßensperrungen und Umleitungen! Endlich aber fanden wir unser Ziel, die Limesbuche, dann doch! Angekommen haben wir sie erst gar nicht so wahr genommen, weil uns eine andere, auch sehr alte und beeindruckende Buche mehr fasziniert hat. Eine Patriarchin am Hang, an deren Äste Schaukeln und Strickleitern hängen, ein Rastplatz ist darunter und die Äste spannen sich soooooo weit. Ein bisschen unterhalb am Waldrand steht sie dann, die Limesbuche. Voll in der Sonne und ... bewacht. Wir haben das erst gar nicht so gemerkt, erst, als uns die ersten Krieger förmlich überrannt haben... Ameisen. So viele, dass man es hören konnte, wie sie über das trockene Laub vom letzten Jahr liefen. Mir nichts dir nichts hangelten sich an denen Hosenbeinen der Fufi hoch, piekten mich in die Pfoten. Die Fotos sind deshalb etwas hastig entstanden. Zwischen 350 und 500 Jahre alt schätzt man die Limesbuche. Einen Staummumfang von 6,90 m hat sie... echt sehenswert das Ding. Und die erste Kandidatin für unser Baumwärts-Buch... mit ihrer Schwester oben am Hand natürlich! 

Die Limesbuche befindet sich etwas außerhalb von Gelbelsee, einem Ortsteil von Denkendorf. Von Denkendorf aus erreicht man den Ort schnell - vorausgesetzt, es gibt keine Straßensperrung, wie in unserem Fall. Möglich ist die Zufahrt auch von Kipfenberg aus - dasselbe vorausgesetzt - geht auch über ein schmales Sträßchen nach Buch und von dort nach Gelbelsee. Im Ort ist die Buche ausgeschildert und einfach zu finden. Sie liegt direkt am Limeswanderweg. Also hier kommen wir wieder hin! Auf alle Fälle zum Herbstlaub!! 

Kommentare
05
May
Baumwärts

Da haben wir was angefangen! Obwohl ... eigentlich kann man nicht von angefangen reden. Diese Hinwendung zu Bäumen, die hatte die Fufi schon immer und ich ja sowieso. Doch irgendwie treten die hölzernen Gesellen dieses Jahr viel vehementer in unsere täglichen Exkursionen, als sonst. Gar nicht schlecht ist das, denn dadurch kommen wir auf so grandiose Ideen, wie zuletzt die Edition Waldwärts und nun, in der Folge, das Projekt "Baumwärts". Dafür werden wir besondere Baumveteranen aufsuchen, bekannte, aber auch unbekannte und diese ablichten. Das gibt natürlich mal wieder ein Buch, deshalb ist das Projekt auch etwas längerfristig angelegt. Wie langfristig wird man sehen. Je nachdem, wie toll die Fufi und ich bei der Ausführung wieder werden. Das hat dann immer irgendwas von einem Schneeball. Wenn das erstmal rollt ... 

Heute haben wir uns mal wieder ein Abenteuer gegönnt. An einen Platz gefahren, den wir schon länger kennen, aber nicht auf dem Weg geblieben, sondern querfeldein durch den Buchenwald gelatscht. Herrlich! Einfach nicht zu toppen ist sowas!! Ich liebe es!!! 

 

Kommentare
28
Apr
Pusteblumen

Darauf haben wir gelauert: dass die Löwenzähne verblühen und ihre Pusteblumen in den Wiesen herumstehen. Die geben nämlich sehr schöne Bildvorlagen ab. Haben wir sofort ausgenutzt. Doof halt, wenn man sich wie die Fufi zum Fotografieren in die Wiese schmeißt, aufsführlich darin herum robbt, um das beste Motiv zu finden und hinterher feststellt, dass diese Wiese im letzten Jahr von Schafen und Ziegen beweidet wurde ..... Ups! 

Kommentare

Dies ist der Beginn eines neuen Projektes, haben wir heute spontan beschlossen. Nachdem wir es in den letzten Tagen geschafft haben, die heimischen Wälder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und dabei so viel Schönes entdeckten, machen wir jetzt ein Waldspecial. Die Herausforderungen klingen spannend: sind Fichtenwälder wirklich so langweilig? Wo verstecken sich die bizarrsten Buchen? Wie sehnig kann eine Hainbuche aussehen? Finden wir vielleicht sogar die Finstersten von allen? Und, wenn ja, was hat das zu bedeuten? (Ja, wir kennen das Geheimnis der Eiben. Logisch. Waren ja maßgeblich dran beteiligt, dass es eins gibt...) Och, ich denke, da werden wir die nächste Zeit ganz gut beschäftigt sein! Natürlich gibt es immer wieder Fotos von unseren Expeditionen! 

Heute haben wir einen Hainbuchenwald besucht. Den kannten wir schon, aber jetzt, mit dem frischen Grün war es da einfach nur umwerfend! 

Kommentare

... beginnen die Abenteuer. 

Danach sind wir heute vorgegangen. Gestern haben wir diesen schönen Wald entdeckt; ein Hainbuchen-,/Eichenwald. Das ist bei uns eine Seltenheit. Von wegen Steckerleswald. Daher war es ziemlich logisch, dass wir uns heute nochmal zu diesem Wald begeben haben, um ihn näher in Augenschein zu nehmen. Endlich mal wieder ein Abenteuer! Das wars wirklich! Die Wege kann man nicht so ganz als solche bezeichnen - wir mussten uns förmlich durchschlagen. Aber wir wollten ja ein Abenteuer! Das wars dann auch. Mit reichhaltigen Ausblicken auf die Flora und Fauna. Speziell die Fauna hat sich ständig eiligen Schrittes von uns entfernt, das hat für Bewegung gesorgt. Ohne Vorkenntnisse des Geländes sind wir zielsicher immer in die Senken reingelatscht, in denen sich die letzten Reste von Schlamm gehalten hatten und am schönsten war es immer dort, wo das Gras und Hornkraut schon eine ansehnliche Höhe hatten. Einige schöne Bilder sind dabei entstanden. Ein herrliches Abenteuer! Und gleich bei uns ums Eck. 

A propos bei uns ums Eck: Nun ist es wegen der Corona-Krise momentan nicht mehr möglich, weiter entfernt liegende Ziele anzufahren. Das ist schade, aber wir haben die Herausforderung angenommen und versuchen nun, das Besondere in unserer unmittelbaren Umgebung zu finden. Das ist eine ganz ordentliche Sache, denn natürlich kennt man die unmittelbare Umgebung ziemlich gut. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, wenn es uns gelingt, die Schönheiten neu zu entdecken. Letzte Woche war das die Kirschenblüte, diese Woche sind es die Hainbuchen/Eichenwälder mit ihrem zauberhaften Grün. Wir sind dankbar dafür und froh, dass es uns gelingt, uns Freiräume zu schaffen, die so schön sind, dass man sich ohne weiteres hinsetzen, die Umgebung und die Zweisamkeit genießen und dabei dieses Corona-Zeug zumindest für einige Zeit einfach vergessen kann! Wir bleiben dran! 

 

Kommentare

Waldbaden liegt ja voll im Trend. Wir sind damit schon durch und haben was neues entdeckt: Grasbaden ist das neue Waldbaden. Wie? Keine Ahnung, wie das geht? Völlig einfach. Man sucht sich eine Wiese, die einem mindestens bis zur Schulter reicht und Juchee, hinein in das Vergnügen. Macht Spaß, man bekommt eine Menge Grasflecken ins weiße Fell und fängt dabei vielleicht noch die eine oder andere Maus! Klare To Do-Empfehlung!!!

Kommentare

Die Kirschbaumblüte ist bei uns jedes Jahr wieder ein Ereignis. Es gibt hier ein paar Ecken, an denen professionell Kirschen angebaut werden - dementsprechend viele Kirschbäume gibt es. Und wenn die anfangen zu blühen, dann sieht das einfach nur grandios aus. Möglichst noch mit einer Wiese mit blühendem Löwenzahn drunter und einem strahlend blauen Himmel darüber - das ist dann, wenn man böse sein will - schon fast eine Kitschbaumblüte. Aber wir sind natürlich nicht böse, sondern laben uns an dem herrlichen Anblick. Zwar haben wir DAS Bild heute noch nicht machen können, aber ein paar schöne Schnappschüsse sind dennoch rausgekommen. Nach DEM Bild müssen wir noch weiter jagen. Ist aber auch spannend. So eine Jagd nach DEM Bild. ;-)

Kommentare
09
Apr
Erfrischend

Heute haben wir uns mal an einen kleinen Waldsee begeben und mit Licht, Wasser und Dinah vor der Kamera herum experimentiert. Fränkisch Südsee oder so. Ein herrliches Blau, ein herrlicher Ort. Hat Spaß gemacht! Und ich bin doch tatsächlich fast bis zur Brust ins Wasser gestiegen! War dann doch ziemlich erfrischend ... 

Kommentare
Mehr

Datenschutzerklärung
powered by Beepworld