04
Jul
Bastion

Heute haben wir mal einen passenden Rahmen für mich gesucht. Edel ist der Kurzhaarcollie schießlich, hilfreich und gut, das schreit dazwischen durch auch mal nach einem etwas pompöseren Umfeld. Wir, die Fufi und ich, haben uns für die Festung Wülzburg entschieden. Die sitzt auf dem höchsten Berg der südlichen Frankenalb (630 Meter) und blickt auf  Weißenburg hinunter. Das Ding hat eine Vergangenheit, die ist ebenso mächtig, wie sie selbst. Ein bisschen was spürt man davon noch, wenn man zwischen den alten Mauern (dick wie nochwas, kann ich euch sagen) herumstromert. Jedenfalls fand ich, dass mir die Festung ziemlich gut zu Gesicht steht! Könnte ich locker im Vorgarten haben, sowas! Und eine schöne Blumenwiese - als Kontrast zu den schroffen Mauern - gab tatsächlich auch noch. Und den Blick über Weißenburg hin, ins Frankenland. Schön! 

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Ein bisschen was von einer unbeschwerten Sommerwelt hatte das heute durchaus, im Freilandmuseum Neusath. Wir waren die ersten Besucher des Tages und fast allein dort. Das ist uns natürlich entgegen gekommen. Entgegen gekommen sind uns allerdings auch mehrere ausgelassene Kälber, die eigentlich auf dem Weg zur Weide waren. Die fanden das aber so toll, dass sie herumgetobt sind, wie die Blöden und in vollem Galopp auf uns zu. Ich dachte, mein Schwein pfeift! Dabei war gar keins da ... naja, das Rindsgevieh hat gottseidank noch abgebremst. Da standen sie dann und glotzten mich an. Noch nie einen Hund gesehen oder was?! Drei Ecken weiter trafen wir auf wild herumjagende Ziegen, auch auf dem Weg zur Weide. Eine davon hat prompt den Vogel abgeschossen. Das Dummerle vom Dienst wahrscheinlich, hat nicht mitbekommen, dass die anderen längst auf der Weide waren (die sicherlich dieselbe war, wie gestern) und ist laut blökend immer den selben Weg hin und her gelaufen. Dabei waren die anderen nur ums Hauseck. Da mal nachzugucken, ist dem Zicklein nicht in den Sinn gekommen. Am Ende stand es vor uns, kam immer näher und gaffte uns an. Wahrscheinlich hat es überlegt, ob ich und die Fufi zur Not auch als Ziegenherde durchgehen würden ... am Ende hat das Zicklein es aber doch noch geschafft, mal um die Hausecke herum zu schauen. Ich hab mich dann noch mit den Hühnern beschäftigt. Die sind geil!! Ne richtig gute Größe für einen kräftigen Happen, auch groß genug, um sie ordentlich herum scheuchen zu können, aber nicht flugfähig. Hey, zum Geburtstag wünsche ich mir so ein Huhn!!! Ente geht aber auch. 

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Die Temperaturen steigen - Zeit für uns, in schattige und kühle Gefilde abzuwandern. Für heute haben wir den perfekten Platz gefunden: die Röthenbachklamm, bei Röthenbach b. Altdorf. Als ob man in einen Keller ginge! Einen, bei dem das Licht nicht sonderlich gut funktioniert, denn es wurde ziemlich finster. Hier und da mal ein greller Sonnenfleck, aber sonst ... echt zappenduster. Und dann, völlig unvermutet, ein Wasserfall! Natürlich nichts riesiges, wir sind ja immer noch in Franken, aber doch zumindest so, dass man das als Wasserfall hat durchgehen lassen können. Logisch, dass sich die Fufi dumm und deppert fotografiert hat. Wir sind dann kurzerhand im Bachbett weiter gegangen, so haben wir uns das Gekraxel an den Schluchtenwänden (ha! Wie das klingt! Schluchtenwände!!) erspart. Ein hübsches Fleckchen. Echt. Und ich glaube, dass Wasser doch nicht so schlimm ist, wie ich dachte. Muss ich morgen aber nochmal nachprüfen. 

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17
Jun
Silbersee

Nein, wir wandeln nicht auf den Spuren von Karl May und haben auch nicht den Schatz im Silbersee gesucht. Der See selber war unser "Schatz"... Wir waren schon mal da, im Winter, als er zugefroren war und waren über die Farbe des Wassers mehr als erstaunt und beeindruckt. Heute haben wir überprüft, ob die Farbe sich auch im Sommer gehalten hat - und ich kann vermelden, ja, sie hat! Türkisdunkelgrün ein einziges Geheimnis! Man hat auf der Stelle Wassermänner, Nixen und Seeungeheuer vor Augen, wenn man am Ufer steht. Irgendwie würde einen gar nichts, aber gar nichts überraschen, was aus dem Wasser stiege. Drin ist definitiv was, wir haben immer wieder unergründliche Wasserbewegungen gesehen, Wasserringe, die plötzlich entstanden .... hmmmm ... genau das Richtige für uns.

Die profane Erklärung für die Farbe ist recht ernüchternd. Der märchenhafte See ist eine ausgebeutete, mit Wasser gefüllte Kreidegrube. Hm. Aber eigentlich bedeutet das ja nicht, dass es jetzt da unten Wassermänner, Nixen und Seeungeheuer geben könnte... oder????

 

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Auf diese Wetterstimmung haben wir schon länger gelauert: Nebel am Morgen! Ist zu dieser Jahreszeit ja nicht sooo häufig, also sind wir eiligst aufgebrochen. Da gibt es einen kleinen See in der Nähe, namentlich den Petersgmünder Weiher. Eigentlich ist der nichts besonderes, aber wenn man ihn aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet, gibt er ganz ordentlich was her. Wir waren zur blauen Stunde dort, sehr magisch, kann ich nur sagen! Dann ein Stück weiter in den Rednitzauen hing der Nebel einfach nur zauberhaft. Ein Kornfeld, Mohnblumen, Gräser, der Fluss ... ein einziger Traum in Glitzer, als ob jemand eine Schatzkiste geöffnet hätte. Auf dem Nachhauseweg kamen wir noch einmal am Petersgmünder Weiher vorbei - jetzt präsentierte er sich mit tief türkisblauem, klarem Wasser ... der nächste Traum. Bisschen nordisch sah es aus, mit den Birken. (Fernweh an)

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10
Jun
Donauwasser

Für unser Wasserwelten-Projekt sind wir heute zum Donaudurchbruch gefahren. Wir haben das Wetter ausgenutzt - kühl, regnerisch ... da hofften wir auf wenig Volk unterwegs. Das hat so voll hingehauen, dafür waren die Hin- und Rückfahrt ziemlich ... entnervend. Gefühlt war da jede zweite Straße gesperrt, auf den Ausweichrouten natürlich ebenso. Wir haben eine zeitlang echt gedacht, wir müssten da unten bleiben. Schön ist es im Altmühltal ja auf jeden Fall ... aber man möchte einen längeren Aufenthalt vorher vielleicht ja ein bisschen planen?! 

Wie auch immer - schön war es auf jeden Fall! Beim Shooting hatten wir sogar Publikum, da bin ich mir auf einmal ganz wichtig vorgekommen! Hab mich auch schön gerade gehalten, damit ich besonders gut aussehe! Die Gänseschar auf dem Wasser war mir da glatt ein bisschen Rille. Die mussten aber auch alles kommentieren! Ein unablässiges Geschnatter. Ganz schön lästig sowas! 

 

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06
Jun
Rosenblüte

Heute mal was zur Entspannung: Das Gärtchen im Juni. Muss einfach sein, jetzt, mit der Rosenblüte! Einfach mal reinschnuppern! :-)

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31
May
Zigeunerloch

Unser Baumbuchprojekt ist beendet, nun gibt es auch wieder andere Ziele (an denen aber komischerweise auch alte Bäume unseren Weg kreuzen ... sehr seltsam!). Heute haben wir uns ins Altmühltal bewegt, sind zu dem sogenannten Zigeunerloch gewandert und haben dann noch der Methusalemeiche bei Gammersfeld einen Besuch abgestattet. Ein verwunschener Wald mit hohen, schroffen Felsen, gefallen Baumriesen und alles ein Meer aus Grün! Das war Balsam für Augen und Seele. Die Fufi hat sich einen Platten gelaufen, Mister Spaßfaktor hat es dauernd gefröstelt und mir waren die sechs Stunden unterwegs irgendwie zu kurz.... von sowas kann ich einfach nicht genug bekommen!!!! 

Das Zigeunerloch erreicht man auf schönen Wanderwegen leicht von Wellheim im Altmühltal aus. Festes Schuhwerk für alle, die nicht auf vier Pfoten gehen, wäre empfehlenswert. 

 

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Nein, ich habe mich nicht verschrieben! Das soll Außerzeitliche heißen, nicht Außerirdische. Die heben wir uns für später auf. Erstmal treiben wir uns noch bei bzw. unter den Großen Alten herum. Unser Baumbuchprojekt schreitet voran, besser gesagt, es ist fast fertig. Zumindest der erste Teil davon. So wie ich uns kenne, werden wir nicht aufhören können, nach alten Bäumen zu suchen oder sie zu besuchen und ... 

Heute waren wir bei der Eiche vom Rabenwald. 7,60 m Stammumfang, 30 m hoch, etwa 350 Jahre alt. Hinzukommen war das blanke Abenteuer, zumindest, wenn man wie wir von der Seite kommt, von der aus kein Weg hinführt. Dann schlägt man sich durchs Unterholz auf Wildschweinpfaden, pflügt durch hüfthohes Gras (bei der Fufi zumindest, ich hab vor lauter Grün gar nichts anderes mehr gesehen) und steht dann unvermittelt vor so einem großen Baum! Allein das hatte schon seine Besonderheit. Wir hätten es auch einfacher haben können... wollten wir aber nicht, denn einfach kann ja jeder. Speziell wurde es dann, als wir die Eiche nach ausgiebigier Fotografiererei verließen. Von da an verfolgten uns hartnäckig zwei Raben. Egal, wo wir gingen, sie blieben immer in Sicht-, und vor allen Dingen in Hörweite. Ob sie über uns gemeckert oder sich über uns lustig gemacht haben, konnte ich nicht rausfinden. Ich sprech ja kein rabisch. Aber seltsam waren die beiden schon. Hugin und Munin, Odins Raben etwa? Hätte was, die Vorstellung. Oder? 

Die Eiche steht am Waldrand gegenüber des kleinen Ortes Stadlhof im Lkr. Neumarkt i.d.Opf. 

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Ja, ans Wasser. Mitnichten ins Wasser. Da bleibe ich mir treu. Mal mit den Pfoten rein, weils zum trinken nicht anders geht, aber mehr ... ach nö ... da mache ich mir am Ende noch das gute Geschirr schmutzig und nass, vom hellen Fell ganz zu schweigen. Ich weiß auch nicht. Das ist einfach nicht meine Welt. 

Die Freunde allerdings haben sich von meinem Geziere nicht abhalten lassen und sind rein ins Wasser, als ob es kein Morgen mehr gäbe! Das hat mich schon ein bisschen aufgewühlt! Kein Hund weiß, was in diesem See so alles lebt!! Das Ungeheuer von Loch Jägersee - noch nie davon gehört?? 

Aber da war ja auch noch die kleine Lotta, auf die musste ich natürlich ein bisschen aufpassen (doooch, ganz bestimmt!) und mit ihr spielen wollte ich ja auch noch.... Auf alle Fälle war es schön, die Freunde, die wir wegen der Corona-Sache schon länger nicht mehr gesehen haben, endlich wieder zu treffen! 

Wir waren am Jägersee bei Kleinschwarzenlohe bzw. Feucht. 

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Am besten geht man in die Teufelskirche bei Grünsberg dann rein, wenn es vorher ausgiebig geregnet hat. Dann ist es dort schön glitschig und ordentlich schlammig, so dass man sich selbst, den Hund und das Equipment so richtig schön einsauen kann. Von Vorteil hierbei ist auch, wenn der Hund viel weißes Fell hat und man selbst ein lädiertes Knie. So hat es mir jedenfalls die Fufi heute erklärt. Nur dann wird aus der Sache so eine richtige Schlammschlacht. Fragt nicht, wie wir ausgesehen haben, als wir wieder zurück gekommen sind! Aber, wir haben es ja schon mehrfach erwähnt, für ein gutes Foto tun wir fast alles. 

Gelohnt hat sich der Aufwand allemal. So viel Grün! Man hätte meinen können, dass man sich im Dschungel befindet! 

 

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08
May
Experimente

Heute haben wir mal was ausprobiert. Also mehr die Fufi hat was ausprobiert. Ich habe nur zugesehen. Langzeitbelichtung! War echt amüsant, wie die Fufi da mit Kamera und Stativ an dem kleinen Bach rumgeturnt ist. Natürlich kam es, wie es kommen musste: am Ende hatte sie mindestens einen nassen Fuß! Nicht, dass sie sowas aufhalten würde... für ein gutes Foto ... aber das kennt ihr ja schon. Und dann mussten wir unbedingt noch das Fleckchen Wiese wiederfinden, auf dem im letzten Jahr so viel schöner Wiesensalbei geblüht hat. Sonnig wars auf der Hochfläche, ziemlich sonnig. Das hat uns alles abverlangt. So ein Old School-Vampir wie die Fufi, geht bei zuviel Sonne gern mal in Flammen auf. Das war heute haarscharf an der Grenze, aber ganz haarscharf! Mit letzter Kraft konnten wir uns zu einer knorrigen Fichte schleppen und in deren Schatten regenerieren. Erst dann gings weiter. Und wo latschen wir dann endlich wieder im Wald prompt rein? Logisch. In das nächste größere Vorkommen von Bärlauch. Das hat dem Vampir in der Gruppe dann fast den Rest gegeben. Licht. Sonne. Knoblauchgeruch. Der einzige, der noch gefehlt hat, war van Helsing. 

 

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07
May
Limesbuche

Eine Odyssee! Kampf gegen ein Millionenheer! Vis á vis mit Fünfhundertjährigen! Ja, der Tag heute wartet mit so einigem auf! Zuerst ein Desaster von Anfahrt, fehlgeleitet nicht von Irrlichtern, sondern von Straßensperrungen und Umleitungen! Endlich aber fanden wir unser Ziel, die Limesbuche, dann doch! Angekommen haben wir sie erst gar nicht so wahr genommen, weil uns eine andere, auch sehr alte und beeindruckende Buche mehr fasziniert hat. Eine Patriarchin am Hang, an deren Äste Schaukeln und Strickleitern hängen, ein Rastplatz ist darunter und die Äste spannen sich soooooo weit. Ein bisschen unterhalb am Waldrand steht sie dann, die Limesbuche. Voll in der Sonne und ... bewacht. Wir haben das erst gar nicht so gemerkt, erst, als uns die ersten Krieger förmlich überrannt haben... Ameisen. So viele, dass man es hören konnte, wie sie über das trockene Laub vom letzten Jahr liefen. Mir nichts dir nichts hangelten sich an denen Hosenbeinen der Fufi hoch, piekten mich in die Pfoten. Die Fotos sind deshalb etwas hastig entstanden. Zwischen 350 und 500 Jahre alt schätzt man die Limesbuche. Einen Staummumfang von 6,90 m hat sie... echt sehenswert das Ding. Und die erste Kandidatin für unser Baumwärts-Buch... mit ihrer Schwester oben am Hand natürlich! 

Die Limesbuche befindet sich etwas außerhalb von Gelbelsee, einem Ortsteil von Denkendorf. Von Denkendorf aus erreicht man den Ort schnell - vorausgesetzt, es gibt keine Straßensperrung, wie in unserem Fall. Möglich ist die Zufahrt auch von Kipfenberg aus - dasselbe vorausgesetzt - geht auch über ein schmales Sträßchen nach Buch und von dort nach Gelbelsee. Im Ort ist die Buche ausgeschildert und einfach zu finden. Sie liegt direkt am Limeswanderweg. Also hier kommen wir wieder hin! Auf alle Fälle zum Herbstlaub!! 

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05
May
Baumwärts

Da haben wir was angefangen! Obwohl ... eigentlich kann man nicht von angefangen reden. Diese Hinwendung zu Bäumen, die hatte die Fufi schon immer und ich ja sowieso. Doch irgendwie treten die hölzernen Gesellen dieses Jahr viel vehementer in unsere täglichen Exkursionen, als sonst. Gar nicht schlecht ist das, denn dadurch kommen wir auf so grandiose Ideen, wie zuletzt die Edition Waldwärts und nun, in der Folge, das Projekt "Baumwärts". Dafür werden wir besondere Baumveteranen aufsuchen, bekannte, aber auch unbekannte und diese ablichten. Das gibt natürlich mal wieder ein Buch, deshalb ist das Projekt auch etwas längerfristig angelegt. Wie langfristig wird man sehen. Je nachdem, wie toll die Fufi und ich bei der Ausführung wieder werden. Das hat dann immer irgendwas von einem Schneeball. Wenn das erstmal rollt ... 

Heute haben wir uns mal wieder ein Abenteuer gegönnt. An einen Platz gefahren, den wir schon länger kennen, aber nicht auf dem Weg geblieben, sondern querfeldein durch den Buchenwald gelatscht. Herrlich! Einfach nicht zu toppen ist sowas!! Ich liebe es!!! 

 

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28
Apr
Pusteblumen

Darauf haben wir gelauert: dass die Löwenzähne verblühen und ihre Pusteblumen in den Wiesen herumstehen. Die geben nämlich sehr schöne Bildvorlagen ab. Haben wir sofort ausgenutzt. Doof halt, wenn man sich wie die Fufi zum Fotografieren in die Wiese schmeißt, aufsführlich darin herum robbt, um das beste Motiv zu finden und hinterher feststellt, dass diese Wiese im letzten Jahr von Schafen und Ziegen beweidet wurde ..... Ups! 

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Dies ist der Beginn eines neuen Projektes, haben wir heute spontan beschlossen. Nachdem wir es in den letzten Tagen geschafft haben, die heimischen Wälder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und dabei so viel Schönes entdeckten, machen wir jetzt ein Waldspecial. Die Herausforderungen klingen spannend: sind Fichtenwälder wirklich so langweilig? Wo verstecken sich die bizarrsten Buchen? Wie sehnig kann eine Hainbuche aussehen? Finden wir vielleicht sogar die Finstersten von allen? Und, wenn ja, was hat das zu bedeuten? (Ja, wir kennen das Geheimnis der Eiben. Logisch. Waren ja maßgeblich dran beteiligt, dass es eins gibt...) Och, ich denke, da werden wir die nächste Zeit ganz gut beschäftigt sein! Natürlich gibt es immer wieder Fotos von unseren Expeditionen! 

Heute haben wir einen Hainbuchenwald besucht. Den kannten wir schon, aber jetzt, mit dem frischen Grün war es da einfach nur umwerfend! 

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... beginnen die Abenteuer. 

Danach sind wir heute vorgegangen. Gestern haben wir diesen schönen Wald entdeckt; ein Hainbuchen-,/Eichenwald. Das ist bei uns eine Seltenheit. Von wegen Steckerleswald. Daher war es ziemlich logisch, dass wir uns heute nochmal zu diesem Wald begeben haben, um ihn näher in Augenschein zu nehmen. Endlich mal wieder ein Abenteuer! Das wars wirklich! Die Wege kann man nicht so ganz als solche bezeichnen - wir mussten uns förmlich durchschlagen. Aber wir wollten ja ein Abenteuer! Das wars dann auch. Mit reichhaltigen Ausblicken auf die Flora und Fauna. Speziell die Fauna hat sich ständig eiligen Schrittes von uns entfernt, das hat für Bewegung gesorgt. Ohne Vorkenntnisse des Geländes sind wir zielsicher immer in die Senken reingelatscht, in denen sich die letzten Reste von Schlamm gehalten hatten und am schönsten war es immer dort, wo das Gras und Hornkraut schon eine ansehnliche Höhe hatten. Einige schöne Bilder sind dabei entstanden. Ein herrliches Abenteuer! Und gleich bei uns ums Eck. 

A propos bei uns ums Eck: Nun ist es wegen der Corona-Krise momentan nicht mehr möglich, weiter entfernt liegende Ziele anzufahren. Das ist schade, aber wir haben die Herausforderung angenommen und versuchen nun, das Besondere in unserer unmittelbaren Umgebung zu finden. Das ist eine ganz ordentliche Sache, denn natürlich kennt man die unmittelbare Umgebung ziemlich gut. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, wenn es uns gelingt, die Schönheiten neu zu entdecken. Letzte Woche war das die Kirschenblüte, diese Woche sind es die Hainbuchen/Eichenwälder mit ihrem zauberhaften Grün. Wir sind dankbar dafür und froh, dass es uns gelingt, uns Freiräume zu schaffen, die so schön sind, dass man sich ohne weiteres hinsetzen, die Umgebung und die Zweisamkeit genießen und dabei dieses Corona-Zeug zumindest für einige Zeit einfach vergessen kann! Wir bleiben dran! 

 

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Waldbaden liegt ja voll im Trend. Wir sind damit schon durch und haben was neues entdeckt: Grasbaden ist das neue Waldbaden. Wie? Keine Ahnung, wie das geht? Völlig einfach. Man sucht sich eine Wiese, die einem mindestens bis zur Schulter reicht und Juchee, hinein in das Vergnügen. Macht Spaß, man bekommt eine Menge Grasflecken ins weiße Fell und fängt dabei vielleicht noch die eine oder andere Maus! Klare To Do-Empfehlung!!!

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Die Kirschbaumblüte ist bei uns jedes Jahr wieder ein Ereignis. Es gibt hier ein paar Ecken, an denen professionell Kirschen angebaut werden - dementsprechend viele Kirschbäume gibt es. Und wenn die anfangen zu blühen, dann sieht das einfach nur grandios aus. Möglichst noch mit einer Wiese mit blühendem Löwenzahn drunter und einem strahlend blauen Himmel darüber - das ist dann, wenn man böse sein will - schon fast eine Kitschbaumblüte. Aber wir sind natürlich nicht böse, sondern laben uns an dem herrlichen Anblick. Zwar haben wir DAS Bild heute noch nicht machen können, aber ein paar schöne Schnappschüsse sind dennoch rausgekommen. Nach DEM Bild müssen wir noch weiter jagen. Ist aber auch spannend. So eine Jagd nach DEM Bild. ;-)

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09
Apr
Erfrischend

Heute haben wir uns mal an einen kleinen Waldsee begeben und mit Licht, Wasser und Dinah vor der Kamera herum experimentiert. Fränkisch Südsee oder so. Ein herrliches Blau, ein herrlicher Ort. Hat Spaß gemacht! Und ich bin doch tatsächlich fast bis zur Brust ins Wasser gestiegen! War dann doch ziemlich erfrischend ... 

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08
Apr
Steinreich

Man könnte behaupten, dass wir uns momentan in tiefen Löchern herumtreiben und hätte nicht einmal Unrecht damit. Wir sind in den tiefen, dunklen Löchern, Felslöchern um genau zu sein. Da sind wir öfter mal, denn sie sind kühl und abgelegen, immer ein bisschen aus der Zeit. Da fühlen wir uns wohl. Und wenn wir dann auch noch mit Matten von blühenden Buschwindröschen überrascht werden, freuen wir uns. 

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05
Apr
Das Warten

Langsam habe ich es echt dick, dieses Farblos da draußen! Mit den Leberblümchen, den Märzenbechern und Lerchenspornen ist ja, was diese Blütenlosigkeit angeht, schon ein Anfang gemacht, was mir aber sehr fehlt, ist das Grün der Bäume. Die Weiden zeigen verschämt einen ersten Hauch von Grün und auch so manches Sträuchlein trägt einen leichten grünen Flaum. Die Masse aber ... pennt. Wie wohltuend war es da heute, in einer Allee von wintergrauen Kastanienbäumen einen Baum zu finden, der sich mit zartem Grün hervor tat und man tatsächlich die Schirmchen erster Blätter erkennen konnte. Einer für alle, sag ich da nur! 

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03
Apr
Felsenreich

Düster wars und totenstill. Es gab keinen Weg, nur steil abfallendes Gelände und den dünnen Wasserlauf am Grund der Felsen. Wir sind abgestiegen, kämpften uns durch Brombeerranken, kletterten über morsche, längst gefallene Stämme und moosüberwucherte Felsen. Dort, wo die Schatten am tiefsten, die Felsen am schroffsten waren, haben wir unsere Fotos für heute gemacht. Danach stiegen wir wieder aus der Dunkelheit empor, dem Licht entgegen und - verliefen uns so brachial und vollständig, dass wir mehr als eine Stunde gebraucht haben, um wieder zurück zu finden. So kann aus einem einfachen Spaziergang in einem fränkischen Wald das komplette Chaos werden .... 

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01
Apr
Trotzdem

Man wäre ja geneigt zu glauben, dass manche Realitäten heute einfach ein Aprilscherz wären, aber ich fürchte, dass das nicht so ist. So haben wir das Wörtchen "trotzdem" zum Wort des Tages erklärt und sind in den nächsten Wald verschwunden. Recht hübsch war es da, mit einem Steig, Felsen, Bäumen, Licht und Schatten. Und Waldbewohner. Die hätte ich jetzt fast vergessen. Dabei haben die doch dafür gesorgt, dass ich heute manchmal ein kleines bisschen schwerhörig gewesen bin ... trotzdem. 

 

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28
Mar
Speed

Heute hab ich einfach mal wieder Gas gegeben. Tut immer wieder gut! Besonders, wenn die Fufi und Mr. Spaßfaktor mitten im Wald anfangen, Hindernisse aufzubauen, über die ich fotogen springen kann. Natürlich nur aus waldeigenen Materialien! 

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24
Mar
Nachdenklich

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich die momentane Situation zur Sprache bringen soll oder nicht. Eigentlich ist dies hier ja eine Seite, die einfach schöne Fotos zeigen will und ein bisschen Blabla von mir dazu. Letztlich bin ich nun aber zum Schluss gekommen, dass es auch blöd ist, so zu tun, als wäre nix. Außerdem leiden die Ausflüge der Fufi und mir recht deutlich unter den Einschränkungen. Deshalb gibt es in der nächsten Zeit nur Fotos von der sehr nahen Umgebung. Wir nehmen die Herausforderung aber an und versuchen, alles so zu fotografieren, dass es nach viel mehr aussieht, als es ist. Mal sehen, ob es uns gelingt! 

Bleibt gesund, ihr da draußen!!!! 

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19
Mar
Klick?

Wir sind in Zeiten wie diesen, ja immer ganz besonders dankbar, wenn uns die Natur nette, kleine Geschenke macht. Das passiert nicht immer, aber heute war so ein Tag. Wir hatten wilde Wasser, Teppiche vom Lerchensporn, Leberblümchenmatten und am Ende noch ein Meer von Märzenbechern. Und zu guter Letzt habe nun auch ich mit dem Fotografieren angefangen. Da hats Klick gemacht. War ja sowieso nur eine Frage der Zeit, bis es soweit sein würde. Oder?? Die Blümchenfotos sind dieses Mal jedenfalls von mir. :-)

 

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Was haben wir das heute genossen! In einem Meer von Leberblümchen haben wir gebadet und das war herrlich! Wie kleine, blaue Juwelen, eins am anderen! Es war unser Lieblingsplatz, der Geheimtipp für Leberblümchenliebhaber wie die Fufi. Sie hat beim Fotografieren sogar gesagt, dass sie jetzt hier, an diesem Ort bleiben würde, so schön wäre es da. Natürlich ist sie mit mir dann aber schon weiter gegangen, schließlich wollten wir ja noch gucken, ob wir wieder die Raritäten, die weiß blühenden Leberblümchen finden würden, die wir im letzten Jahr dort schon gesehen haben. Und ja, wir haben sie wieder gefunden und sogar in größerer Stückzahl. Da geht einem doch das Herz auf! 

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17
Mar
Herzblätter

Eigentlich müsste es ja Leberblätter heißen. Denn eigentlich haben die Leberblümchen ihren Namen wegen ihrer leberförmigen Blätter bekommen. (Ja, immer noch ein botanisch interessierter Hund) Aber weil die Fufi die Blümchen heiß und innig liebt und sich freut wie ein Schnitzel, wenn wir sie teppichweise finden, habe ich aus ihnen kurzerhand Herblätter gemacht. Fufis Herzblätter. Sind aber echt ganz putzig, die kleinen Blauen. Wir haben sie heute bezaubernd zahlreich in dem kleinen Naturschutzgebiet Laubenbuch oberhalb von Rothenstein bei Weißenburg gefunden. Morgen, wenn das derzeitige Chaos uns lässt, suchen wir nochmal unseren Geheimtipp auf. Vielleicht haben wir nochmal Glück. 

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16
Mar
Sehnsucht

Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie zieht uns Wasser derzeit magisch an. Irgendwas schwingt da mit, das sich beinahe wie Fernweh anfühlt. Aber das kennen wir ja eigentlich überhaupt nicht, also ... könnte es trotzdem wahr sein? Wir, die Königinnen der Heimlichtwelt, streben nach weit entfernten Ufern??? Unvorstellbar. Eigentlich. 

Wir waren am Rhein-Main-Donau-Kanal gleich bei uns ums Eck. 

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